Unsere Geschichte

Vorsitzender CSD Hattingen (n.eV.)

Wie alles begann:

Die Idee für den ersten CSD in Hattingen entstand bereits im Jahr 2020 während der Corona-Zeit. Unser Vorsitzender Ugur Ince hatte damals den Wunsch, queeres Leben in Hattingen sichtbarer zu machen und einen eigenen Christopher Street Day auf den Weg zu bringen. Wegen der damaligen Situation wurde die Idee zunächst nicht weiterverfolgt, aber sie war nie wirklich verschwunden.

In Gesprächen mit Freund*innen und Unterstützer*innen wurde immer wieder deutlich, dass Hattingen einen eigenen CSD braucht. Viele waren sich einig, dass es Zeit ist, auch hier vor Ort ein starkes Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung zu setzen.

Ein wichtiger Moment war das Event „Pudding mit Gabel“, das am 19. Oktober 2025 in Hattingen stattfand und von Ugur Ince ins Leben gerufen wurde. Im Anschluss wurde öffentlich darüber gesprochen, dass auch ein CSD in Hattingen geplant werden soll. Die Resonanz darauf war groß. Viele Menschen zeigten Unterstützung für queere Rechte, Vielfalt und Diversität.

Am 17. Januar 2026 fand schließlich ein erstes großes Planungstreffen statt. Aus der ursprünglichen Idee wurde ein gemeinsames Projekt. Menschen aus Hattingen und Umgebung kamen zusammen, um den ersten CSD in Hattingen und ein dazugehöriges CSD-Fest zu planen.

Bewusst haben wir uns für den Namen CSD Hattingen entschieden. Wir sind der erste CSD im Ennepe-Ruhr-Kreis, aber unser Zuhause ist Hattingen. Gleichzeitig möchten wir andere Städte ermutigen, eigene CSDs zu entwickeln, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam für mehr Sichtbarkeit einzustehen.

Aus einer Idee wurde eine Bewegung. Und aus dieser Bewegung entsteht der erste CSD Hattingen.

Die bewegende Geschichte des CSD Hattingen (n.e.V)

Von der Idee zur Bewegung

Was mit einer persönlichen Idee begann, wurde schnell zu einem gemeinsamen Projekt. Menschen aus Hattingen und Umgebung haben sich zusammengeschlossen, um Verantwortung zu übernehmen, den CSD zu organisieren und queeres Leben in Hattingen sichtbar zu machen.

Der CSD Hattingen wird von vielen Menschen getragen. Von einem engagierten Kernteam, von Unterstützer*innen, von Vereinen, Initiativen und allen, die zeigen wollen, dass Vielfalt auch vor Ort sichtbar sein muss.

Einige der Teilnehmer präsentieren sich mit der Fahne der LGBTQ+-Gemeinschaft. Gemeinsam mit anderen arbeiten sie daran, einen CSD 2026 in Hattingen zu organisieren. © FUNKE Foto Services | Walter Fischer

Vom Plan zur Umsetzung.

Nach den ersten Treffen und der Gründung des CSD Hattingen (n.e.V.) wurde aus der Idee immer mehr konkrete Planung. Dazu gehörte auch die Frage, wie der Tag nach der Demonstration weitergehen soll und wo ein gemeinsamer Ort für Begegnung, Austausch und Feiern entstehen kann.

Am Holschentor entstand dabei die Idee, den CSD nicht nur mit dem Demozug enden zu lassen, sondern ihn in ein gemeinsames Fest übergehen zu lassen. Damit soll der 11. Juli 2026 nicht nur ein Tag der Sichtbarkeit werden, sondern auch ein Tag der Begegnung, der Kultur und des Zusammenhalts.

So schließt sich der Kreis: Aus einer ersten Idee wurde ein Team, aus dem Team ein Verein und aus der Planung ein Tag, an dem Hattingen gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Gleichberechtigung setzt.